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Was bedeutet ESD?

Elektrostatische Entladungen (Englisch: electrostatic discharge, kurz ESD) sind durch große Potentialdifferenzen entstehende Spannungsdurchschläge. Diese Durchschläge (auch als Funken sichtbar) bewirken einen zeitweise kurzen, hohen elektrischen Strom und können zur Entzündung von Stoffen führen. Unter ungünstigen Umständen entstehen Brand- und Explosionsgefährdungen sowie Gefährdungen von Lebewesen durch elektrischen Schlag. Andere Folgen elektrostatischer Entladungen sind Schädigungen von elektrischen Komponenten in Geräten.

Zur Ableitung der elektrostatischen Aufladung über den Boden an das Erdpotential müssen die Menschen in ESD-Schutzzonen ableitfähige Schuhe tragen. Der Gesamtwiderstand des Systems Mensch – Erdpotential soll hierbei einen Widerstandswert von 35 MΩ nicht überschreiten. Bei dem Grenzwert handelt es sich um die Reihenschaltung der nachfolgenden Teilwiderstände: Boden, Übergangswiderstand Boden-Schuhwerk, Schuhwerk, Körperwiderstand des Menschen und Übergangswiderstand Mensch-Bauelement. Der Widerstand der Schuhe liegt häufig im einstelligen MΩ-Bereich. Somit schützen ESD-Schuhe nicht nur den Menschen, sondern auch die elektrostatisch gefährdeten Bauteile beziehungsweise die Baugruppen.

Relevante Normen für ESD-Schuhwerk

Norm

Aufgabe

DIN EN 61340-5-1

System Person/Schuhwerk wird geprüft, max. Grenzwert 100 MΩ

DIN EN 61340-4-3

Standard Prüfverfahren für spezielle Anwendung des Schuhwerks

Je geringer die relative Feuchte, umso problematischer die Auswirkungen.

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